Instrumente
Zuerst ging es darum die Instrumentenblenden herzustellen.
Hierfür besorgte ich mir aus einer Druckerei eine Offsetdruckplatte (sehr dünnes Alublech). Aus 8mm Flugzeugsperrholz sägte ich mir zwei Lochschablonen mit dem Durchmesser der Instrumente. Als Stempel diente eine Nuss aus einem Steckschlüsselsatz, die etwa 2mm weniger Durchmesser als die Schablone hat.
Bevor das Blech zwischen die Schablonen gespannt wird, muß es so lange erhitzt werden, bis es spürbar weicher wird. Ich habe dafür einen Butangasbrenner benutzt, es müßte aber auch mit einem Heißluftfön klappen.
Jetzt kann vorsichtig der Stempel in das Blech gedrückt werden. Öfters mal nachschauen, ob nicht schief gedrückt wird, ist ratsam. Einer von drei Versuchen geht daneben, aber man bekommt immer mehr Übung.
Irgendwann reißt das Blech ein und das Ausschnittstück kann vorsichtig rausgetrennt werden.
Mit einer Schablone kann jetzt die Außenkontur angeritzt werden. Wellen und Beulen, die durch das Tiefziehen entstanden sind, können rausgedrückt werden, indem das Blech in den Schablonen nochmal gepresst wird.
Die angezeichnete Blende kann sehr gut mit einer Nagelschere ausgeschnitten werden. Unregelmäßigheiten und Grate lassen sich dann prima mit Schleifpapier bearbeiten.
Die ganze Geschichte sieht sehr schön plastisch aus. Hier fehlen jetzt noch die Schrauben, der Zeiger und das Schutzglas (dünne Kunststofffolie). Die Instrumente habe ich mir aus dem I-Net besorgt, in einem Grafikprogramm nachkonstruiert und ausgedruckt.
So sieht´s schon ganz nett aus. Als I-Tüpfelchen kommen noch ein paar Schilder und Beschriftungen drauf.
zurück