der Rumpf - Teil II
Beim Höhenleitwerk (HLW) entschied ich mich die Servos in die Flächen einzubauen. Das erleichtert die Montage erheblich, und das Mehrgewicht kann ich Hinten gut gebrauchen.
Der Aufbau des gesamten Leitwerkes ist recht einfach. Teilbeplankte Dämfungsflächen und Endleisten aus der beliebten Nagelschablone.
Jetzt war es soweit das HLW anzupassen. Letzte Möglichkeit die EWD festzulegen! Dafür mußte - nein DURFTE - ich den Flieger zusammenbauen. Ist zwar noch lange nicht fertig, sieht aber schon richtig nach Flugzeug aus.
Passt Alles perfekt! Die Alusteckung wird wieder durch selbstgepanschte GFK-Röhrchen in HLW und Rumpf geführt. Außerdem wird das Leitwerk noch verspannt.
Für die Schleppkupplung fügte ich einen Spant aus Sperrholz in den Rumpfrücken ein, der die gesamte Kupplungsmimik beherbergt. Dieser wurde dann noch mit Kohlerohren zu den Hauptgurten abgestützt.
Der Rumpfrücken ist bis auf die Beplankung fertig und das Übergangsformstück aus Balsa, zwischen SLW und HLW ist eingeleimt. Das Heck nimmt konkrete Formen an.
Nun wardie obere Rumpfbeplankung an der Reihe. Die sieht zwar nach nichts aus, hat aber doch einige Baustunden verschlungen. Die Klappe im vorderen Bereich ist zwar nicht "scale", erleichtert aber den Zugang. zum Tank, Drosselservo, Chokemimik und Motorverschraubung.
Das "windshield" ist ein sehr markantes Element des Fly Babys, und sollte trotz des hohen Aufwandes auch vorbildgetreu gebaut werden. Zuerst fertigte ich die Scheiben aus Pappe an, die ich dann als Schablonen für die Plexischeiben und Alurahmen verwendete. Erst als das shield komplett fertig und montiert war, wurde der endgültige Cockpitausschnitt gemacht.
Es sind die Kleinigkeiten die richtig aufhalten können, wie z.B. der Sitz, die Verkabelung, Ruderanlenkungen, Servoeinbau u.s.w.
Gut wenn man ein paar Unterlagen vom Original hat. Der Plan sah eine gerade Rumpfunterseite vor. Im Original gab es aber noch zwei formgebende Leisten, auf die ich nicht verzichten wollte.
Vor diesem Teil konnte ich mich nun nicht länger drücken - der Motorhaube. Hier ist die schon fertige Urform zu sehen. Der untere Teil ist ein balsabeplankter Styrokern, der obere, runde Teil, ist Balsa massiv. Nach viel Schleifarbeit wurde alles mit GFK-Matte laminiert, gespachtelt, gefillert - wieder geschliffen ohne Ende, und zum Schluß lackiert.
Jeder der selber mal ein komplettes Modell gebaut hat, kennt das Gefühl wenn der fertige Rohbau vor einem steht. Viele Baustunden hat es bis jetzt verschlungen und etliche mehr wird das Finish fordern, eine Arbeit an in die man sich regelrecht hineinsteigern kann.
auf zum Finish