die Flächen
Nachdem ich Rippen und Spanten eingescannt und in HPGL´s verwandelt hatte, wurde erstmal fleißig gefräßt.
Bis hierhin steckt schon eine Menge Arbeit im Modell, die nun endlich sichtbar wird.
Da ich die Rippen statt aus Balsa, aus Pappelsperrholz herstellte, mußte ich sie aus Gewichtsgründen "skelettieren".
Randbögen werden wie immer aus mehreren Lagen 1,5mm Balsaleisten in der Nagelschablone aufgebaut. Meiner Meinung ist das immer noch der beste Kompromiss zwischen Gewicht und Festigkeit.
Endlich wirds dreidimensional. Das ist immer der zweitschönste Moment, wenn das erste Bauteil eines neuen Fliegers entsteht. Der schönste ist natürlich der geglückte Erstflug, aber davon bin ich noch weit entfernt
Bevor ich hier mit der Beplankung anfangen kann, müssen noch die Flächensteckungen eingebaut werden. Bei diesem Flieger dienen sie aber nur zur korrekten Positionierung der Flächen am Rumpf. Die Kräfte werden später von der Flügelverspannung aufgenommen.
Die bereits vorher über das Alurohr laminierten GFK-Hülsen, müssen jetzt so in die Flächen geharzt werden, daß nachher die V-Form genau stimmt.
Dafür werden die Flächen auf dem Bautisch genau gegeneinander ausgerichtet. Die V-Form kann sehr gut mit der EWD-Waage eingestellt werden. Wenn Alles genau stimmt, können die Steckungshülsen eingeharzt werden.
Der Kampf mit der Sperrholzbeplankung und ihre Bändigung. Trotz guter Wässerung mußte ich diese Arbeit in drei Schritten erledigen, da sonst durch die Spannung, der Kontakt zwischen Rippen und Beplankung nicht herzustellen war.
Gewonnen! Aber ich falle immer wieder drauf rein, wie lange doch vermeindlich einfache Arbeiten dauern können. In diesem Fall waren es die Sperrholzverstärkungen der Rippen, die Beplankung und das Schleifen der Randbögen und der Bau der Querruder.
Nun sind aber die Flächen, bis auf die Anlenkungen und den "final Schliff", fertig zum bespannen.
auf geht´s zum Rumpfbau