Rumpf und Leitwerke
Der Aufbau des HLW ist ähnlich dem der Flächen. Rippen auf Füßchen und bereits vorgefräßte Hohlkehle beschleunigen den Baufortschritt erheblich. Das Ruder wird mittig von einem Servo angesteuert welches in das HLW eingebaut wird.
Gefräste Endleisten aus 1mm Flugzeugsperrholz mit angeformten Verstärkungsdreiecken sind ebenfalls eine enorme Arbeitserleichterung. Hier werden noch die Aufleimer auf die offenen Rippen geleimt.
Wie beim Original bekommt auch mein Reiher ein Trimmruder, allerdings ohne Funktion. Solch eine Enleistenkonstruktion ist konventionell gebaut, eine sehr zeitraubende Angelegenheit. An dem Frästeil müssen vor dem Aufleimen nur die Verbindungsstellen geschäftet werden. Passgenauigkeit ist garantiert.
Das HLW muß nun noch verschliffen und beplankt werden . Beplanken kann ich es aber erst wenn ich es dem Rumpf angepasst habe. Deshalb geht´s erst mal mit dem weiter.

Bevor ich die Spanten aufstellen kann, müssen an dem Holmbrückenspant die Kräfte um den Holm geleitet werden. Dafür werden beideitig Brücken aufgeleimt, die die geteilten Anschlußrippen aufnehmen.
Anpassungsarbeiten mit angesteckten Flächen mache ich auch bevor ich diesen Spant in den Rumpf einbaue. In die Zapfen greifen später die Flächenanschlußrippen.

Unten: Die zusammengesteckten Baugruppen der vorderen und hinteren Anschlußrippen müssen bei montierten Flächen zwischen die Wurzelrippen passen,
Der Rumpfbau findet wieder "upside down" statt. Hier sind die vorderen Spanten schon mit den Rumpfverstärkungen im Kufenbereich, dem Cockpitboden und den Anschlußrippen zusammengebaut. Alle Bauteile sind miteinander verzapft und verzahnt und haben schon ohne Klebstoffe eine beachtliche Stabilität.
Zeit sich um die Akkus zu kümmern. Die lassen sich beim Reiher gut unter dem "Amaturenbrett" verstecken. Meine Akkubox bietet Platz für zwei 5-zellige Akkus.
Auch die Akkubox ist mit den benachbarten Bauteilen verzapft. Die Kabel verlaufen, wie in meiner Ka6, wieder im Cockpitunterboden nach hinten.


Unten: DAS MACHT SPASS! Es passt alles wunderbar und der Strack verläuft sauber - halt wie auf dem Rechner. Übrigens, den Reiher habe ich komplett mit
Corel Draw 11 konstruiert.
Die Rumpfnase habe ich virtuell in Scheiben geschnitten, gefräst und zusammengeleimt. Etwas Schleifarbeit bleibt trotzdem noch.
Innen ist Platz für die Schleppkupplung und Trimmblei. Da der Reiher später lackiert wird, habe ich die Nase aus 4mm Pappelsperrholz gebaut, das läßt sich gut schleifen.
Rumpfbau Teil 2