1:2,5 Ka2b - ein kleiner Baubericht
Rumpfbau Teil 1
Nachdem die Fleißarbeit den zweiten Flügel zu bauen abgeschlossen war, konnte ich mich an den Rumpfbau machen.. Bei der Konstruktion hielt ich mich sehr genau an das Original. Alle Spantenabstände und -winkel entsprechen dem Vorbild. Die verschiedenen Ebenen im Cockpitboden wurden ebenso wie die leicht gebogene Cockpitlinie für das Modell umgesetzt. Es wäre zwar um einiges einfacher gewesen diese Bereiche für das Modell zu begradigen, aber ich wollte gern alle sichtbaren Details "scale" haben. Den einzigen Kompromiss bin ich bei der Flügelverbindung eingegangen, eine Stahlwelle statt der Beschläge.
Zunächst wurde der doppelwandige, zentrale Spant zusammengebaut. In ihm treffen alle Kräfte aufeinander, da er die Flügelaufnahme und das Rad aufnimmt.
Eine gewissenhafte Verklebung war hier Pflicht. Das Bauteil ist extrem stabil und trotzem leicht.
Für die spätere HLW-Aufnahme wurden die entsprechenden Spanten verstärkt und die Lagerböcke eingeharzt.
Dieser Kasten ist die Helling für den Cockpitbereich, damit die Hellingfüße nicht zu hoch und damit instabil werden.
Für den hinteren Rumpfteil werden nur zwei parallel laufende Kiefernleisten zum Aufstellen der Spanten benötigt. Wie hier zu sehen ist, wird der Rumpf "upside down" aufgebaut.
Dies war ein spannender Moment. Passte wirklich Alles so wie im Computer gezeichnet? Ein paar kleine Korrekturen wurden gemacht und der komplexe vordere Rumpfbereich fügte sich zusammen.
Der Radkasten und die mit Novotex verstärkte Achsaufnahme.
Hier sind die verschiedenen Cockpitebenen und der integrierte Akkukasten zu erkennen.
Einbau der Holmgurte und anpassen der Sitzseitenteile.
Diverse Aufdoppler und Verstärkungen für Beplankung und Kufe wurden eingeleimt.
Die Rumpfunterseite mit dem Übergang zum unteren Hauptholm.
Nachdem die Kabel für die Stromversorgung und das Schleppkupplungsservo verlegt waren konnte mit der 0,6mm Sperrholzbeplankung begonnen werden.
An den stark gekrümmten Bereichen sind die Beplankungsstücke schmaler. Im hinteren Bereich konnten wesentlich größere Beplankungen aufgebügelt werden.
Die Schäftungen wurden an einer Metallschiene mit einem Deltaschleifer gemacht.
Die Sperrholzschichten zeigen gut an wie weit schon geschliffen wurde.
Das Rumpfgerüst wird im Bereich der Beplankung mit einer Leimraupe versehen, die Beplankung darauf abgerollt und der Leim wird dünn verstrichen.
Nach einer 15-minütigen Trockenzeit wird das von der Außenseite angefeuchtete Beplankungsstück aufgebügelt.
Nachdem die Unterseite fertig beplankt war, konnte der Rumpf von der Helling gelöst werden.
Ausrichten des Abschlußspantes und Einbau der Rippen für dir SLW-Dämpfungsfläche.
Das Seitenruderservo mit der Seilwippe wurde auf einem Brett montiert...
... und zwischen zwei Spantenstreben geleimt.
Die Bolzen des hinteren HLW Lagers sind aus abgesägten M4 Schaftschrauben hergestellt und mit UHU Endfest 300 mit einem Heckspant verbunden.
Die Pedalatrappen verdecken später das Schleppkupplungs Servo und eine Menge Trimmblei.
Für den Bau des Hauben Rohrrahmens habe ich eine extra Bauhelling konstruiert und gefräst. Zuerst wurden die mit Sand gefüllten Messingrohre über den Hellingteilen gebogen.
Die Helling mit den runden Ausschnitten an den Lötpunkten.
Die Rohre wurden passgenau zugeschnitten und mit einer Rundfeile angepasst.
Die genau ausgerichteten Teile wurden fixiert und weich zusammengelötet.
Das 2-teilige Haubengerüst noch ohne Versteifungen und Flügelanschlußrippe.
Hier wurde der Haubenrahmen auf den Rumpf gesetzt. Der untere Haubenrahmen ist jetzt noch mit dem Rumpf verbunden und wird mit ihm zusammen beplankt.
Zur Montage der seitlichen Abdeckrippen muß der hintere Haubenrahmen bei angesteckten Flügeln am Rumpf befestigt werden.
Hier das fertig gelötete Haubengerüst.
Nach dem Beplanken des unteren Haubenrahmens konnte dieser vom Rumpf getrennt werden.
Der Abschlußspant zur Flügelabdeckung. Hier wird das letzte Beplankungsstück aufgebügelt.
Die Kufe wurde aus 2x5mm Eschenleisten formverleimt um die Biegespannung zu reduzieren.
Die vordere Kufenbefestigung habe ich mit einem Türscharnier aus dem Baumarkt gemacht. Der Flitschenhaken wird in erster Linie dazu benutz werden das Modell auf dem Flugfeld mit einem Seil zu ziehen.
Rumpfbau Teil 2